Alarmierung

Einsatzstichworte

Seit September 2008 werden die Feuerwehren des Rhein-Lahn-Kreises durch die Rettungsleitstelle Montabaur alarmiert. Die Alarmierung geschieht auf Basis von Einsatzstichworten.

Damit der Mitarbeiter der Leitstelle genau weiß, welches Schadensereignis vorliegt, sollte der Notruf möglichst präzise erfolgen. Wie ein Notruf richtig abgesetzt wird, erfahren Sie
>>hier<<.

Die Einsatzstichworte sind wie folgt klassifiziert:

 

  Feuereinsätze:  
F1 nicht eilbedürftig z. B. Mülltonnenbrand / kleiner Flächenbrand
F2 eilbedürftig -Menschenrettung? z. B. Fahrzeugbrand / Kaminbrand
F3 eilbedürftig -Menschenrettung? z. B. Gebäudebrand / Explosion mit Brand
     
  Hilfeleistungseinsätze:  
H1 nicht eilbedürftig z. B. Äste auf Fahrbahn - Gleisen / Ölspur
H2 eilbedürftig -Menschenrettung? z. B. Sturmeinsatz / Tür öffnen - hilflose Person
H3 eilbedürftig -Menschenrettung? z. B. VU mit eingeklemmter Person / Bahnunfall
     
  Einsätze auf Wasserstraße:  
W1 nicht eilbedürftig z. B. Hochwasser
W2 eilbedürftig z. B. Person in Gefahr
W3 Schiffshaverie Einsatz für Mehrzweckfähre RPL 9
     
  Brandmeldeanlage:  
BMA Brandmeldeanlage Alarm nach Auslösung einer Brandmeldeanlage



Alarmierungswege

In Abhängigkeit von Einsatzstichwort und Tageszeit wird die Feuerwehr St. Goarshausen entweder per stiller oder lauter Alarmierung zum Einsatz gerufen.

Bei der stillen Alarmierung werden von der Rettungsleitstelle Funkmeldeempfänger ausgelöst. Diese kleinen Geräte tragen die Feuerwehrkameraden ständig bei sich. Bei Alarm geben die Melder zunächst einen lauten Signalton von sich, ehe dann über einen kleinen Lautsprecher eine Durchsage der Leitstelle bezüglich Einsatzstichwort und Einsatzort zu emfangen ist.

Bei der lauten Alarmierung werden, zusätzlich zu den Funkmeldeempfängern, auch die an fünf verschiedenen Standorten im Stadtbereich verteilten Sirenen ausgelöst.

Bild links:
Funkmeldeempfänger der Feuerwehr Sankt Goarshausen



Bild rechts:
Sirene auf dem runden Turm in Sankt Goarshausen